präsentiert

ZUKUNFT-
ROTLICHT

2018

Deutschlands 1. Rotlicht-Kongress

Frankfurt am Main

23. April

zustellanschrift.de - ZustellAnschrift speziell für Sexworkerzustellanschrift.de - ZustellAnschrift speziell für Sexworker

Experten aller relevanter Bereiche

Ganz gleich ob es um das Thema Steuern, Betriebskonzept oder Baurecht geht – zu allen Themen sind Experten da:

Fachanwälte, Marketing-Experten, Verwaltungs-Profis, Unternehmensberater, Steuerberater und Bauexperten informieren über aktuelle Entwicklungen

Wissen & Networking

Vorträge, Diskussionen, Seminare, Arbeitsgruppen und Gedankenaustausch mit anschliessender „meet and greet“ Abendveranstaltung.

Die Gelegenheit, sich Vorsprung durch Wissen zu verschaffen und Kontakte zu anderen Betreibern und Dienstleistern zu knüpfen.

Branchenbekannte Fachfirmen kennenlernen

Kontakte zu verschiedenen Anbietern knüpfen, themenaffine Aussteller präsentieren sich und ihre Produkte

Bundesweite Zusammenkunft für Sexworker und Betreiber

in Frankfurt am Main

Location: SAALBAU Gallus, Frankenallee 111, 60326 Frankfurt am Main

Vorträge – Seminare – Arbeitsgruppen – Aussteller – Netzwerk – Afterwork-Party

  • ProstSchG

  • Rotlicht und Steuer

  • Entwicklungen, Auswüchse, Willkür, Reaktion

  • Problematiken bei der Baunutzungsänderung

  • Verfassungsbeschwerde(n) zum ProstSchG

  • Berichte aus der Arbeit

  • Nachbessern von Betriebskonzepten

  • Werbung im Rotlicht – was ist neu und warum?

  • Fallstricke in Zusammenhang mit dem ProstSchG

11+ Referenten

bereits bestätigte Referenten

13+ Vorträge

sind bereits angemeldet

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Info zu Zukunft-Rotlicht

Zukunft Rotlicht! 1. Deutscher Rotlicht-Kongress am 23. April 2018 in Frankfurt am Main
Saalbau Gallus – Frankenallee 111 – 60326 Frankfurt am Main

ProstSchG gilt seit 01. Juli 2017

Seit 1. Juli 2017 gilt in Deutschland das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG), dessen Übergangsregelungen zum 31. Dezember 2017 endeten.

Seit Anfang dieses Jahres müssen alle Personen, die sexuelle Dienstleistungen gegen Geld erbringen, eine Gesundheitsberatung vorweisen und sich amtlich als Sexarbeiter(in) registrieren. Betreiberinnen und Betreiber von sogenannten „Prostitutionsstätten“ (Bordelle, Clubs, Terminwohnungen) und „Prostitutionsvermittlungen“ (Escort-Services) benötigen eine amtliche Erlaubnis, die an besondere Erfordernisse gebunden ist:

Zuverlässigkeit der Person und ein gesetzeskonformes Betriebskonzept sind Pflicht, ebenso müssen baurechtliche Genehmigungen nachgewiesen oder neu beantragt werden. Außerdem gelten neue Dokumentationsvorschriften, die Schwarzgeldgeschäfte und Menschenhandel verhindern sollen.

Stand der Umsetzung des ProstSchG

Erst in 3 von 16 Bundesländern wird das „Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgesetzes“ momentan vollumfänglich umgesetzt. Die Verwaltungen tun sich mit der neuen Aufgabe schwer! Der Bund hat die Aufgaben auf die Bundesländer verlagert, diese haben die Last an die Kreise und Städte weitergegeben und dabei oft auf konkrete Durchführungsverordnungen verzichtet. So ist nun ein großes Chaos entstanden, bei dem die bundeseinheitliche Umsetzung nicht ordnungsgemäß erfolgen kann. Man kann als Betreiberin oder Betreiber einfach Glück oder Pech haben, je nachdem in welchem Land man wohnt oder mit welchem Sachbearbeiter man es zu tun hat!

Verfassungsbeschwerde gegen das ProstSchG

Gegen das Gesetz als solches ist momentan auch noch eine Verfassungsbeschwerde anhängig, die vom Frankfurter Aktivistenverein Dona Carmen e.V. initiiert wurde und die noch in diesem Jahr auf der Agenda des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe steht. Der Ausgang dort ist ungewiss und bis es zu einer Entscheidung kommt, wird ein Großteil der Rotlicht-Branche bereits amtlich erfasst und reglementiert sein.

Zukunft Rotlicht Kongress in Frankfurt

Mit den vielfältigen Problematiken, die auf Sexworkerinnen und Sexworker, auf Betreiberinnen und Betreiber zukommen, beschäftigt sich der erste bundesweite Rotlicht-Kongress unter dem Motto „Zukunft Rotlicht!“, zu dem der international bekannte Kondomproduzent London am Montag, dem 23. April 2018, in den Saalbau Gallus in Frankfurt am Main einlädt. Steuerproblematiken, Umgang mit den Behörden, Betriebsorganisation, Marketing und vieles weitere mehr stehen auf dem ganztägigen Programm. Vorträge und Seminare von ausgewiesenen Experten, Diskussionsrunden und Gedankenaustausch, ein Meet & Greet für die Branche, zu dem auch Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und politischen Organisationen erwartet werden.